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Harald Teichert

Ich habe 1967 in Arad / Rumänien das Licht der Welt erblickt. Im Alter von 6 Jahren begann meine klassische Klavierausbildung an der Musikschule Arad. Diese habe ich nach meinem Umzug nach Deutschland im Jahr 1981 bis zum Alter von 19 Jahren fortgesetzt.

Ein Improvisationskurs an der Musikschule in Frankenthal / Pfalz hat mich im Alter von 15 Jahren mit dem Jazz infiziert. Meine Liebe zum Jazz ist auch während des Studiums, der anschließenden beruflichen Tätigkeiten und nach der Gründung einer Familie geblieben.

Seit dem Jahr 2000 spiele ich in verschiedenen Jazzcombos im Raum Frankfurt / Darmstadt Klavier. Im Jahr 2012 habe ich meine musikalischen Aktivitäten intensiviert: ich habe die musikalische Leitung der Friday Night Jam Sesssion in Oberursel übernommen und ich habe Jazzworkshops in Ettlingen, Bielefeld und Coesfeld besucht.

Als mich Nino Biccari Anfang 2015 fragte, ob ich in einem Trio mit der Besetzung Klavier / E-Bass / Schlagzeug mitspielen will, war ich hocherfreut. Seitdem sind die regelmäßigen Auftritte mit diesem Trio namens Interplay für mich immer wieder ein Genuss.

Nino Biccari

Geboren am 18. März 1963 in Neapel in einer Familie, die im engen Sinne nicht musikalisch ist, standen die Zeichen gar nicht schlecht für mich…Mein Großvater spielte das Kornett in einer traditionellen Banda Apuliens, mein Vater ist ein großer Kenner der Swing-Ära und der MGM Musicals, mein Bruder ist seit den 1990er ein angesehener DJ im Bereich der Techno und Elektro-Musik.

Wichtig noch, was das Schlagzeug betriff, war das unmittelbare Umfeld meiner Kindheit. Denn in unserem Haus im alten Spanischen Viertel wohnte eine Musikerfamilie und in einem Zimmer mit Blick auf Meer und Vesuv befanden sich alle möglichen Musikinstrumente - darunter auch ein Schlagzeug genauso wie das von Ringo Starr… Ich war nur 3 oder 4 Jahre alt und mein Interesse galt ausschließlich diesem Instrument, das ich dann immer wieder nachbaute, indem ich Dosen und Töpfe zu einem Set der besonderen Art auf Stühlen zusammenstellte und mit Kochlöffeln leidenschaftlich bespielte.

Erst mit 17 versuchte ich mich ernsthaft mit dem Schlagzeug zu beschäftigen, da ich schon seit einigen Jahren den Jazz entdeckt hatte und für Leute wie Art Blakey, Elvin Jones und Max Roach schwärmte. Ich hatte die Möglichkeit in verschiedenen Jazz, Rock und Fusion Combos sowohl Schlagzeug als auch Congas zu spielen - alles autodidaktisch und irgendwie aus dem Bauch heraus. In unserem Repertoire standen u.a. Pino Daniele, Santana und Steely Dan.

Ich studierte dann europäische Sprachen und Literaturen in Neapel, promovierte als Theaterwissenschaftler in Frankfurt, arbeitete jahrelang an verschiedenen Universitäten in Italien und Deutschland und musste leider das Musizieren vernachlässigen, wobei das Musik-Hören und Konzertbesuche immer im Zentrum meines Lebens blieben.

2006 begann ich meine Laufbahn als Gymnasiallehrer und in diesem neuen Lebensabschnitt hatte ich endlich wieder Zeit und Muße fürs Musizieren. Seitdem bin ich als Schlagzeuger und Perkussionist in verschiedenen Musikprojekten aktiv - vor allem Jazz und Improvisationsmusik mit „Interplay“ on top - und trete regelmäßig in den bekanntesten Locations der Frankfurter-Szene auf.

Thomas Legrand

Der E-Bass begleitet mich seit meinem 16. Lebensjahr durch die verschiedenen musikalischen Stationen.

Angefangen von progressiver Rockmusik über Chanson und Klassik bis hin zum Jazz , der für mich durch die Jahre hindurch zur musikalischen Heimat geworden ist und in dem ich mich persönlich am besten ausdrücken kann.

Mein Ziel als Bassist ist es die Musiker, mit denen ich zusammen spiele, gut klingen zu lassen und entsprechend musikalisch zu unterstützen.

Auf die Frage nach meinen Vorbildern und Einflüssen, möchte ich mich auf Ron Carter beziehen: „Everyone who plays well"